Das japanische Heilströmen, wie Jin Shin Jyutsu im Westen genannt wird, ist eine uralte asiatische Behandlungsmethode.

 

Durch sanftes Berühren bestimmter Körperpunkte, werden auf einfache und kraftvolle Weise körperliche, seelische und geistige Spannungen und schmerzhafte Blockaden abgebaut und gelöst.

 

Der Energiefluß wird beim Heilströmen durch die Berührung und durch spezielle Atemtechniken wieder harmonisiert.

Jin Shin Jyutsu wird von mir hauptsächlich unterstützend zur Bowen Behandlung angewendet.


Die Geschichte

In den Archiven des kaiserlichen Palastes in Japan werden die „Aufzeichnungen der alten Dinge“ - das sog. Kojiki aus dem Jahr 712 n.Chr. aufbewahrt, aus welchen hervorgeht, dass die Kunst des Jin Shin Jyutsu bereits vor der Geburt des Gautama Buddha (583 v.Chr.) und Moses (ca. 1250 v.Chr.) weit verbreitet war.
Wie damals üblich, wurde das Wissen um die Kunst in einer sehr bildhaften Sprache weitergegeben, die man als „Schlüssel“ zu den Schätzen des Jin Shin Jyutsu bezeichnen könnte und welche von Generation zu Generation mündlich überliefert wurde. Dabei verblich allmählich der Sinn dieser „Schlüssel“, bis das wahre Konzept der Kunst verloren ging.

Erst am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die alten Schätze durch den japanischen Meister Jiro Murai wiederentdeckt. Nachdem er sich mit Hilfe deren Anwendung von einer lebensbedrohlichen Krankheit selbst heilen konnte, widmete er sein restliches Leben dem Studium der Kunst des Jin Shin Jyutsu.

 

Die Einsicht und die Erkenntnisse, die er sowohl aus dem Studium einer Reihe von Quellen, wie z.B. des Kojiki (Buch der Alten Dinge), als auch aus persönlichen Erfahrungen gewonnen hatte, vermittelte er der jungen Mary Burmeister, die 12 Jahre lang seine Schülerin war und Mitte der fünziger Jahre Jin Shin Jyutsu in die USA brachte.

 

Nach jahrelangem Studium und der Anwendung des Jin Shin Jyutsu an ihren Kindern, deren Spielkameraden, Eltern und Bekannten eröffnete Mary dann eine Praxis in Scottsdale / Arizona und begann Anfang der sechziger Jahre diese Kunst zu lehren.